Fedor Holz: „Die Herausforderung ist einzigartig!

Fedor Holz spielt $1 Million Turnier

Um bei diesem Pokerturnier teilzunehmen, muss man eine Million Dollar auf den Tisch legen. „The Big One For One Drop“ wurde ursprünglich vom kanadischen Unternehmer Guy Laliberté im Jahr 2012 ins Leben gerufen. Er gründete die gemeinnützige „One Drop Foundation“, die sich für die Wasseraufbereitung in armen Regionen dieser Welt einsetzt.

Bei den ersten drei Ausgaben des Turniers wurden jeweils $111.111 von den Buy-Ins der Spieler einbehalten. Im Laufe der Jahre wurden dadurch ca. $15 Millionen für die Stiftung eingesammelt.

Beim aktuellen Event, das heute im Wynn Hotel in Las Vegas startet, werden $60.000 vom Buy-In für die Stiftung einbehalten.

Die endgültige Teilnehmerliste wird erst unmittelbar vor Turnierbeginn bekannt gegeben. Sicher ist die Teilnahme vom erfolgreichsten deutschen Turnierspieler aller Zeiten, Fedor Holz. Der 30-jährige, der in seiner bisherigen Karriere über $40 Millionen an Turnier-Preisgeldern eingespielt hat, wurde beim 2018er Big One Zweiter hinter dem Amerikaner Justin Bonomo und gewann damals $6 Millionen.

„Ja, ich spiele“, bestätigte Holz gestern SPORT1. „Ich habe Lust auf die Herausforderung, die in dieser Form einzigartig ist.“

Wie nicht anders zu erwarten, haben sich diverse Topstars der Szene registriert. So sind u.a. Phil Ivey, Jason Koon und „Jungleman“ Dan Cates mit dabei.

„Ich denke dass alle Pros die in diesem Turnier antreten zu den besten der Welt gehören, da ist es schwierig einen Favoriten zu haben“, so der GGPoker-Botschafter zu den Aussichten.

Besonders im Augenmerk steht natürlich das Geld. Üblicherweise verkaufen oder tauschen die Profis einen gewissen Prozentsatz des Buy-Ins, um das eigene Risiko zu minimieren. Das ist ein übliches und weit verbreitetes Procedere. Auf Plattformen wie pokerstake.com kann jeder die angebotenen Beteiligungen erwerben. So findet sich auch bei Fedor Holz der Eintrag, dass er für das Big One 7% seiner Anteile anbietet. Profis versehen diese Anteile häufig mit einem sogenannten Mark-Up. Will man beispielsweise 1% Anteile an Fedor Holz erwerben, muss man 1.03% des Buy-Ins bezahlen, also in dem Fall $10.300. Gewinnt Holz ein Preisgeld, ist man mit 1% beteiligt.

Der Deutsche wird vermutlich noch weitere Anteile veräußert haben, zu den Details gibt er keine Auskunft. „Ich werde ein sechsstelliges Risiko selbst halten“, so Holz zu SPORT1.

Author: Adam Martin